Lohnspiegel: Löhne und Gehälter in Deuschland

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In Zeiten der Wirtschaftskrise und der drohenden Inflation wird es für Arbeitssuchende und auch Arbeitnehmer immer interessanter, was Deutschland eigentlich verdient und mit welchem Gehalt man in verschiedenen Jobs rechnen kann.

Geld ©flickr.com/epsos.de

Das Portal Lohnspiegel hat sich diese Frage zu Herzen genommen und veröffentlicht seit Jahren die aktuellen Zahlen zu verschiedenen Berufen, Berufsbereichen und Tätigkeiten. Jeder Arbeitnehmer kann hier einen Gehaltscheck in Auftrag geben. Doch nicht nur der Beruf wird im Portal abgefragt, man kann sich auch ganz individuell sein Gehalt bewerten lassen, indem man auch noch seine Berufserfahrung eingibt und die Größe des Betriebes, in dem man arbeitet.

Große Unterschiede

Für Berufseinsteiger werden vor allem die aktuellen Absolventengehälter von großem Interesse sein. Diese liegen zur Zeit in der Pharmaindustrie am höchsten, nämlich bei durchschnittlich ungefähr 44.000 Euro pro Jahr. Vergleichsweise niedrig werden Jobs in der Marketingbranche mit durchschnittlich 36.000 Euro bezahlt. Mit noch weniger können Absolventen der Hotel- und Gastrobranche rechnen, hier liegt das Einstiegsgehalt bei ca. 27.000 Euro. Auch von Bundesland zu Bundesland gibt es große Unterschiede, wobei hier Bayern mit 41.000 Euro klar vorne liegt, die rote Laterne hat Mecklenburg-Vorpommern mit 30.000 Euro.

Wer zahlt was?

Bei schon lange im Berufsleben etablierten Arbeitnehmern gestaltet sich die Sache nicht viel anders. Die höchsten Gehälter zahlen die Banken, gefolgt von hohen Löhnen in Ingenieurs- und Pharmaunternehmen. Löhne in diesen Branchen steigen seit Jahren, da diese Berufsgruppen vor allem gesucht werden, wobei bei den Banken mit einem baldigen Absturz aufgrund der Krise gerechnet wird. Sehr geringe Löhne werden natürlich für Zeitarbeit bezahlt, aber auch in sozialen Einrichtungen oder im Handwerk gehen die Arbeitnehmern mit oft kleinem Gehalt nach Hause. Der Lohnspiegel ist somit sehr unausgeglichen und Gehälter hängen oft nicht von der Leistung des Arbeitsnehmers ab.


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